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	<title>CD Reviews &#8211; CHRISTIAN EICHLINGER BLOG &#8211; Drums | Horror | Music</title>
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	<description>Du bist ein Drumaholic, läßt dich gerne gruseln und bist außerdem ein großer Fan von guter Musik? Dann schau auf meinem Blog vorbei und hab Spaß!</description>
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		<title>NOTHING MORE &#124; NOTHING MORE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Eichlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 05:45:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nothing More ist eine Band aus Texas. Genauer gesagt aus San Antonio. Das Quartett teilt sich wie folgt auf: an vocals und zusätzlichen drums haben wir Jonny Hawkins. Die Saitenfraktion teilen sich Mark Vollelunga an der Gitarre sowie Daniel Oliver am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=9282&quot;"><img loading="lazy" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/nothingmore_nothingmore.jpg" alt="Nothing More - Nothing More CD Cover" width="960" height="960" /></a><strong>Nothing More</strong> ist eine Band aus Texas. Genauer gesagt aus San Antonio. Das Quartett teilt sich wie folgt auf: an vocals und zusätzlichen drums haben wir <strong>Jonny Hawkins</strong>. Die Saitenfraktion teilen sich <strong>Mark Vollelunga</strong> an der Gitarre sowie <strong>Daniel Oliver</strong> am Tieftöner. Beide Saitenzupfer sind darüber hinaus auch noch für die Backing Vocals verantwortlich, um so noch mehr Power in die Refrains zu legen. Unser Vierer wird zu guter Letzt durch <strong>Paul O´Brien</strong> komplettiert. Er ist der Mann an den Trommeln und sorgt für den punchingen Groove. Tatsächlich ist er auch der Einzige der nicht seine Sangeskünste mit einbringt.<br />
<span id="more-9282"></span>Im Zeitalter der Casting Shows und der perfekt- bis ins Detail &#8222;gestalteten&#8220; Band, ist es schon fast skurril wenn man tatsächlich auch mal wieder eine Band findet, die sich wirklich aus Schultagen kennt und bereits dort die gemeinsame Freundschaft zueinander, sowie die gemeinsame Liebe zur Musik entdeckt haben. Wer das Glück hatte die Jungs bei Rock am Ring / Park live auf der &#8222;Becks Alternastage&#8220; erleben zu dürfen, dem ist bestimmt das ein oder andere etwas skurrile Bühnenelement ins Auge gestochen. Diverse Trommeln&#8230;- umgeben von rostigem Stahl oder der- in eine futuristische Konstruktion eingespannte Bass, um diesen an der ein oder anderen Stelle zusätzlich als &#8222;Schlaginstrument&#8220; nutzen zu können. Neben dem nicht zu bestreitenden Showeffekt ist hierbei das Besondere, dass die Jungs diese Konstruktionen selbst bauen und entwerfen! Hut ab meine Herren!<br />
Ein weiteres Augenmerk ist zudem ganz speziell auf die Texte zu legen. Wenn das sogar mir als nicht Text-affinem Zuhörer auffällt, dann will das etwas heißen!</p>
<p><a id="single_3" class="fancyboxWrapperPicQF" title="Nothing More - Promo 2014" href="/wp-content/images/cd-rezension/nothingmore_promo2014.jpg"><img loading="lazy" class="picborderQF alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/nothingmore_promo2014.jpg" alt="Nothing More - Promo Pic" width="960" height="639" /></a><span class="dropcap">N</span>un aber erst einmal genug mit Background-Infos und hin zum Objekt der Rezension, dem Debutalbum <strong>NOTHING MORE</strong>.Eröffnet wird die CD mit dem sehr atmosphärischen <strong><em>&#8222;Ocean Floor&#8220;</em></strong>. Hier bei handelt es sich um das Intro des Albums jedoch gleichzeitig auch um die Einleitung zum zweiten Song. Vergleicht man es mit einer Achterbahnfahrt, so werden wir während des Intros gerade über die Seilwinde hinaufgezogen. Hier kommen uns Gedanken in den Sinn, wie: War das eine gute Idee? Werde ich es bereuen? Doch am obersten Punkt angelangt, mit schon langsam sich neigender Gondell gibt es kein Zurück mehr und mit voller Geschwindigkeit geht es in den nächsten Song<em><strong> &#8222;This Is Time (The Ballast)&#8220;</strong></em>. Hinab in die Tiefe und irre schnell von null auf Hundert. Dieser startet auch sogleich mit einer donnernden Strophe in der die zum Intro Geflüsterten Worte, dieses Mal mit sehr viel mehr Energie und Inbrunst wiederholt werden. Dieser Song gehört zweifelsohne zu den Songs, bei denen man sich denkt, wenn man glaubt es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein göttlicher Refrain daher&#8230; Jedoch werden Sie auch nicht müde, ein paar Finessen und geniale Rhytmen in der Bridge einzubauen.</p>
<blockquote><p>When did we become these sinking stones?<br />
&#8222;When did we build this broken home?<br />
Holding each other like ransom notes<br />
Dropping our hearts to grip our brother&#8217;s throat&#8220;</p></blockquote>
<p>Falls ihr der Annahme gewesen seid, Ihr bekommt nun eine Verschnaufpause, habt Ihr euch zu früh gefreut. Mit voller Fahrt geht es weiter zur nächsten Station Namens <strong><em>&#8222;Chris Copyright&#8220;</em></strong>. Das ist mal ein richtiger Rocker der von vorne bis hinten richtig Betrieb macht. Natürlich dürfen hier weder Crowed Shouts noch der obligatorischer Breakdown fehlen. Getoppt wird dies dann nur noch durch ein wahrhaftig fullminantes Finale. Mit <strong><em>&#8222;Mr. MTV&#8220;</em></strong> werden wir kurz in die 80ger zurück geworfen. Wir hören das weltbekannte, einzigartige Intro der <em>Dire Straits</em> <em>&#8222;Money For Nothing&#8220;</em> mit <em>Sting</em> und den Worten <em>&#8222;I Want my MTV&#8220;</em>. 10 Sekunden Nostalgie und Verwunderung später geht es aber gleich mit einem sehr starken und punchig straightem Beat weiter, der sich in die eher groovige Strophe verliert, bevor sich dieser abermals in einen wunderbaren Refrain Hook hochschraubt. Besonders gefällt mir hier auch die Rythmusidee der cleanen Gitarre im Strophen-Teil. Habt ihr noch Energie-Reserven? Diese gilt es nun für <strong><em>&#8222;The First Punch&#8220;</em></strong> zu zünden und mit offenem Verdeck in den Sonnenuntergang zu cruisen! Der Refrain ist ein typischer <em>&#8222;Kopfnicker&#8220;</em>. Wie Homer Simpson es einmal sehr treffend ausgedrückt hat: &#8222;Es ist so, als würde man zu jeder einzelnen Note JA! sagen&#8220;;). Mit <strong><em>&#8222;Gyre&#8220;</em></strong> ist es nun Zeit ein bisschen runter zu kommen. Dies wird eingeleitet mit einer dieser wunderbaren Akustik Gitarren-Phrasen. Hierbei handelt es sich um ein rein instrumentalistisches Intermezzo. Einfach nur wunderschön. Ich hoffe Ihr konntet bei diesem kurzen &#8222;Reststop&#8220; wieder ordentlich Kraft tanken. Die werdet ihr nämlich sogleich brauchen und zwar für <strong><em>&#8222;The Matthew Effect&#8220;</em></strong>. Der Song beginnt mit der netten Song Zeile <em>&#8222;You´ve been sucking tit&#8220;</em>. Hier haben wir es mit einem richtig schönen Rocker zu tun der wieder voll auf die zwölf schlägt. Hier ist Bangen angesagt! Mit einem sehr sphärischen Intro entführen uns die Jungs zu <strong><em>&#8222;I´ll be OK&#8220;</em></strong>. Für mich persönliche eine pure und sehr ungekünstelte Liebeserklärung an das Leben. Voll an Emotionalität und Hingabe. Herzschmerz ist für viele von uns ein Auslöser, im Leben neues Bewusstsein zu erlangen. Dorthin geht es mit <strong><em>&#8222;Here´s To The Heartache&#8220;</em></strong>. Bestimmt hat sich jeder von uns schon einmal gedacht: &#8222;If I were god&#8230;&#8220;&#8230;Nun ja diese Frage stellen sich auch die Texaner. Was sie tun würden, findet ihr am besten selbst heraus und zwar mit <strong><em>&#8222;If I were&#8220;</em></strong>.</p>
<p>Für mich ist dieses Album wirklich ganz ganz groß! Von Anfang bis Ende- jeder Song ist klasse, erfrischend und einzigartig. Die Jungs brillieren auf einem schmalen Grad der perfekten Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Songs, von hart bis zart, von laut zu leise und nachdenklich bekommt man hier alles, ohne auch nur im Mindesten mit üblichem Kitsch in Verbindung zu geraten. So bekommt das Debutalbum unserer Texaner eine schön Dynamische Note. Der einzige Song, der mir persönlich nicht ganz so gut gefällt ist <strong><em>&#8222;Jenny&#8220;</em></strong>. Er kann wie ich finde nicht ganz mit den anderen Songs mithalten jedoch ist das natürlich auch alles Geschmacksache und wird mit dem drauf folgenden Song <strong><em>&#8222;God Went North&#8220;</em></strong> umgehend wett gemacht.<br />
Ich freue mich schon darauf, die Jungs auch selbst einmal live erleben zu können. Aktuell befinden sie sich auf großer US Tour. Hier werden sie sich unter anderem mit Bands wie <strong>Killswitch Engaged</strong>, <strong>Volbeat</strong>, <strong>Five Finger Death Punch</strong> und <strong>Limb Bizkit</strong> eine Bühne teilen.<br />
Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen hier bei uns in Deutschland.<br />
Noch eine kleine Zusatzinfo zum Schluss. Wer das Album auf digitalen Wege erwirbt, bekommt zusätzlich noch zwei Songs oben drauf mit dazu! Ich persönlich hätte das ja eher anders herum gemacht, da ich nach wie vor immer noch eine großer Freund des physischen Albums, bin aber gut. Soll trotzdem Erwähnung finden!<br />
Zum Abrunden der Review möchte ich Euch allen natürlich nicht ihre aktuelle Singel samt Musikvideo vorenthalten. Viel Spaß mit &#8222;This Is The Time (Ballast)&#8220;. Ich hoffe Ihr habt Euren Regenschirm eingepackt es wird nämlich ordentlich regnen!<br />
<em>Anspieltipps: &#8222;<strong>Mr. MTV&#8220;, &#8222;Gyre&#8220;, &#8222;I´ll Be OK&#8220;, &#8222;Friendly Fire&#8220;, &#8222;God Went North&#8220;</strong></em></p>
<p><em>(Autor: Christian Eichlinger)</em></p>
<div id="tracklist">
<ol>
<li>Ocean Floor</li>
<li>This Is The Time (Ballast)</li>
<li>Christ Copyright</li>
<li>Mr. MTV</li>
<li>First Punch</li>
<li>Gyre</li>
<li>The Matthew Effect</li>
<li>I&#8217;ll Be OK</li>
<li>Here&#8217;s To The Heartache</li>
<li>Friendly Fire</li>
<li>Sex &amp; Lies</li>
<li>Jenny</li>
<li>God Went North</li>
<li>Pyre</li>
</ol>
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		<title>James LaBrie &#124; IMPERMANENT RESONANCE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Eichlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 08:56:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>IMPERMANENT RESONANCE &#8211; auf diesen Namen hört das neue Album des Dream Theater Sängers James LaBrie, welches am 26.07.2013 veröffentlicht wird. Das James auch fernab des &#8222;Traum-Theaters&#8220; etwas kann, wissen wir schon seit einigen Jahren. So wird mit diesem Album [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=7503"><img loading="lazy" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/jameslabrie_impermanentresonance.jpg" alt="James LaBrie Impermament Resonance CD Cover" width="600" height="600" /></a>IMPERMANENT RESONANCE &#8211; auf diesen Namen hört das neue Album des Dream Theater Sängers <strong><em>James LaBrie</em></strong>, welches am 26.07.2013 veröffentlicht wird. Das James auch fernab des &#8222;Traum-Theaters&#8220; etwas kann, wissen wir schon seit einigen Jahren. So wird mit diesem Album auch schon das fünfte Solo Album veröffentlicht.</p>
<p>Es war das dritte Album <em>ELEMENTS OF PERSUASION</em>,mit dem er sich quasi vom Dream Theater-Sound emanzipiert. Fortan klang er nicht wie ein DT Sideprojekt, sondern wie <strong><em>James LaBrie</em></strong>. Denkt man an Songs, wie <em>&#8222;Alone&#8220;</em> ,<em>&#8222;Lost&#8220;</em> oder <em>&#8222;Freak&#8220;</em>.<span id="more-7503"></span> Seit besagten Album gelang es James sehr gut, sich vom typischen Sound seiner Band zu lösen und etwas Eigenes zu kreieren und das hat er seitdem auch konsequent durchgezogen. Das darauf folgende Album <em>STATIC IMPULSE</em> hat dort weiter gemacht, an dem <em>ELEMENTS OF PERSUASION</em> aufgehört hat.Eine neue persönliche Note schaffen Screams von Trommelmeister <strong><em>Peter Wildoer</em></strong> . Alle DT Fans wissen sicherlich, dass so etwas auch Mr. Portnoy auf einer Dream Theater Scheibe versuchte. Das war dann aber doch mehr schlecht als recht. Bei Peter klingt das hingegen so, wie es klingen muß, wenn man sowas versucht! Außer Mr. Wildoer finden wir auch dieses Mal wieder den Saitenhexer <strong><em>Marco Sfogli</em></strong> an der Gitarre, sowie <strong><em>Matt Guillory</em></strong> an den Keyboards. Last but not least <strong><em>Ray Riendeau</em></strong> im Tieftonbereich.<br />
Gelingt es jedoch dem altbekannten Team mit neuer Frische aufzuwarten? Was können wir von Album Nummer 5 erwarten?</p>
<p><a id="single_3" class="fancyboxWrapperPicQF" title="James LaBrie - Promo 2013" href="/wp-content/images/cd-rezension/jameslabrie_promo2013_big.jpg"><img loading="lazy" class="picborderQF alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/jameslabrie_promo2013.jpg" alt="James LaBrie Band Promo (IMPERMANENT RESONANCE)" width="500" height="333" /></a><span class="dropcap">U</span>rsprünglich wollte ich zu jedem der 12 Songs ein paar Gedanken zum Besten geben. Nachdem ich jedoch nach Song Nummer 6 mir alles bisher verfasste durchgelesen habe und zum fünften Mal &#8222;geiler Refrain&#8220; las, nahm ich vom ursprünglichen Plan Abstand und bin dazu übergegangen einfach ein persönliches Fazit, wie auch diverse Eindrücke zu beschreiben.<br />
Und&#8230;- was soll ich sagen, mich hat die nun fünfte Scheibe von DT Frontmann <strong><em>James LaBrie</em></strong> vollkommen überzeugt. Ich finde für mich persönlich aktuell keinen Kritikpunkt an dem ich ansetzen könnte. Die Scheibe macht einfach von Track eins bis zwölf nur Spaß. Man geht mit und freut sich nach jedem Song auf den nächsten. Es ist alles dabei was man sich nur wünschen kann. Neben viel Power, werden auch die ruhigeren Momente nicht vergessen. Dies hört man dann sehr schön bei Songs wie <strong><em>&#8222;Back On The Ground&#8220;</em></strong> oder <strong><em>&#8222;Say You´re Still Mine&#8220;</em></strong>. Was bei allen Songs auffällig ist, sind die großartigen Hooks sowie auch die unglaubliche Energie, die aus ihnen spricht. Diese gräbt sich gnadenlos in die Gehörgänge vor und bringt unweigerlich die Nackenmuskulatur zum zucken, welches schließlich ein rhythmisches Wippen des Kopfes zur Folge hat. Außerdem haben wir wieder wunderschöne melodische Solos von <strong><em>Marco Sfogli</em></strong> am Start. <strong><em>Peter Wildoer´s</em></strong> Schlagzeugspiel würde ich als facettenreich beschreiben. Er spielt nie etwas tot, weiß, wann er den Trommelstöcken besser eine Pause gönnt um an den anderen Stellen wieder mit viel Power am Start zu sein und das gefällt! Bei James ist es sehr schön zu sehen, das auch er sehr wohl in der Lage ist, tolle Gesangslinien zu schreiben. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Musik mit dem Gesang komponiert wird und nicht der Gesang auf die Musik. Letzteres ist ja eher der Regelfall bei DT. Dass so natürlich nicht das eigentlich vorhandene Potential einer Gesangslinie ausgeschöpft werden kann, ist dann auch klar. Unter den DT Fans gibt es ja einige, die sich am Gesang von James stören. So heißt es oft, das die genialen Kompositionen durch James regelrecht &#8222;zersungen&#8220; werden.<br />
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir mittlerweile James LaBrie´s Solo Alben besser gefallen, als DT. Wobei mich <em>A DRAMATIC TURN OF EVENTS</em> nach langem Wieder-Hören erneut sehr berührt hat. Irgendwie frischer und moderner. Um so mehr bin ich natürlich auf das neue Album gespannt! Besonders auf das Schlagzeugspiel von Herrn Mangini. Er war ja dieses Mal von Anfang an am Writingprozess beteiligt und hatte somit die Möglichkeit, sich einzubringen, was bei <em>A DRAMATIC TURN OF EVENTS</em> natürlich schon alleine zeitlich nicht möglich gewesen wäre. Hier fehlte mir die Persönlichkeit von Mangini noch sehr. Hätte ich nicht gewusst, dass nicht Portnoy sondern Mangini die Felle verprügelt, wäre es mir nicht aufgefallen.<br />
Aber nun wieder zurück zu <strong><em>IMPERMANENT RESONANCE</em></strong>. Zum Abschluß kann ich euch eine absolute Kaufempfehlung aussprechen und wünsche euch nun noch viel Spaß mit dem Promosong <strong><em>&#8222;Agony&#8220;</em></strong>.</p>
<p><em>(Autor: Christian Eichlinger)</em></p>
<div id="tracklist">
<ol>
<li>Agony (4:23)</li>
<li>Undertow (4:02)</li>
<li>Slight Of Hand (5:21)</li>
<li>Back On The Ground (4:05)</li>
<li>I Got You (3:46)</li>
<li>Holding On (4:53)</li>
<li>Lost In The Fire (3:52)</li>
<li>Letting Go (4:17)</li>
<li>Destined To Burn (4:00)</li>
<li>Say You&#8217;re Still Mine (3:32)</li>
<li>Amnesia (3:43)</li>
<li>I Will Not Break (3:52)</li>
</ol>
</div>
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		<title>Jolly &#124; THE AUDIOGUIDE TO HAPPINESS (PART II)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Eichlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 09:37:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;This concludes part one. Please insert disc two.&#8220; &#8211; mit diesen Worten wurden wir aus THE AUDIOGUIDE TO HAPPINESS (Part I) verabschiedet. Nun können wir der Bitte Folge leisten, denn Part II ist nun da! Die Reise geht weiter. Werden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=6937"><img loading="lazy" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/jolly_theaudioguidetohappinesspart2.jpg" alt="Jolly THE AUDIOGUIDE TO HAPPINESS  Cover" width="600" height="600" /></a><em>&#8222;This concludes part one. Please insert disc two.&#8220;</em> &#8211; mit diesen Worten wurden wir aus THE AUDIOGUIDE TO HAPPINESS (Part I) verabschiedet. Nun können wir der Bitte Folge leisten, denn Part II ist nun da! Die Reise geht weiter. Werden wir danach wirklich glücklich sein?<br />
Mein erster Kontakt mit <strong>JOLLY</strong> fand über ihre damalige Videopremiere zu <strong><em>&#8222;Joy&#8220;</em></strong> statt. Ich war äußerst begeistert. Sehr schöne Machart des Videos und auch der Song hatte sich sogleich in meinen Gehörwindungen festgesetzt. JOLLY wurde 2006 von den schon in der Schule befreundeten <strong><em>Anadale</em></strong> (Gesang/Gitarre), <strong><em>Joe Reilly</em></strong>(Keyboards), <strong><em>Anthony Rondinone</em></strong> (Bass) und <strong><em>Louis Abramson</em></strong> (Drums) gegründet.<span id="more-6937"></span><br />
Mit ihrem damaligen Debut <em>FORTY-SIX MINUTES; TWELVE SECONDS OF MUSIC</em> sorgten sie für einiges Aufsehen. Das Album enthielt binaurale Töne, die beim bloßen Hören einen tiefen &#8222;woo-woo&#8220; Sound vermitteln. Wissenschaftliche Studien belegen, dass sie das Leben tatsächlich mit Gefühlen von Entspannung, einem gewissen Fokus, Kreativität und Glück bereichern können. Mit diesem Background erklärt sich auch der Titel <strong><em>THE AUDIOGUIDE TO HAPPINESS</em></strong>. Es handelt sich um ein Album-Projekt, das auf zwei Teile angelegt war und nach wissenschaftlichen Maßstäben erstellt wurde. Die Band arbeitete mit einem Professor und einigen Studenten zusammen, um den Einsatz binauraler Töne zu perfektionieren. Soweit die Theorie.<br />
Während JOLLY Teil 2 fertigstellten, traf sie Hurricane Sandy hart und zerstörte Louis Haus, und damit nicht nur den Proberaum, sondern auch das Aufnahmestudio. Schlimmer geht nimmer wie es der Volksmund an dieser Stelle ausdrücken würde. Die Band startete eine Spendenkampagne und konnten nach den Einsatz ihrer Fans tatsächlich die Produktion zu Teil 2 wieder aufnehmen &#8211; JOLLY loves you!</p>
<p><a id="single_3" class="fancyboxWrapperPicHF" title="Jolly - Promo 2013" href="/wp-content/images/cd-rezension/jolly_promo2013_big.jpg"><img loading="lazy" class="picborderHF alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/jolly_promo2013.jpg" alt="Jolly Promo Pic" width="333" height="500" /></a><span class="dropcap">N</span>ach einem sehr sphärischen Intro werden wir mit <strong><em>&#8222;Firewell&#8220;</em></strong> sogleich aus unserem Tagtraum gerissen. Harte Gitarren kreischen, der Bass akzentuiert dies im tiefen Register und die Drums hämmern sehr lebendig durch viele raschen Doppelpunches auf die Kickdrum. Dieser Song ist ein tolles Beispiel dafür, dass sich ein JOLLY Song erst vollends entfaltet, wenn man ihn ganz anhört. So schraubt er sich in der Mitte zu einem düsteren Höhepunkt hinauf und reißt den Hörer vollends mit in den Abgrund, was an dieser Stelle durchaus positiv gemeint ist. Einfach ein schweinegeiler Song. Hier ziehen JOLLY sämtliche Register. Großes Kino! Weiter gehts mit <strong><em>&#8222;You Against the World&#8220;</em></strong>. Ein Midtempo Song, der lässig, groovig um die Ecke kommt. Balsam für die Seele bekommen wir mit<strong><em>&#8222;Aqualand And The 7 Suns&#8220;</em></strong> geboten. Heisst im Klartext &#8211; Abtauchen nach Aqualand:). <strong><em>&#8222;Dust Nation Bleak&#8220;</em></strong> haut wieder voll in die Fresse. Der Refrain ist einfach göttlich und zeichnet sich desweiteren durch einen wunderschönen Bridge-Teil aus, der zum kurzen Verweilen einlädt, bevor es wieder mit voller Energie weiter geht. Hierzu steht für euch am Ende der Review noch das dazugehörige Video bereit. Gedreht wurde es in den Ruinen von JOLLY´s Probe- und Aufnahmeraum. Wie oben erwähnt wurde dieser komplett durch Hurricane Sandy zerstört. Ein Beispiel für einen JOLLY-Song, der mich am Anfang überhaupt nicht &#8222;abgeholt&#8220; hat, ist <strong><em>&#8222;Golden Divide&#8220;</em></strong>. Tja, was soll ich sagen, ab der Mitte des Songs hat er diesen Rückstand wieder wett gemacht. <strong><em>&#8222;Guidiance Four&#8220;</em></strong> ist wie eine kurze Zwischenstation und läutet das vierte und letzte Kapitel, welches unter dem Motto <em>&#8222;Achieve Happiness&#8220;</em> läuft, ein. Der Titel <strong><em>&#8222;Lucky&#8220;</em></strong> trägt dem auch sogleich Rechnung. Kurz und knackig aber klasse. Eine Gitarren Phrase ein Beat und einfach nur eine schöne Melodie. So läßt sich <strong><em>&#8222;While We Slept In Burning Shades&#8220;</em></strong> in einem Satz zusammenfassen. Mit <strong><em>&#8222;Despite The Shell&#8220;</em></strong> haben wir einen sehr in Mystik getauchten Song, der es dennoch nicht versäumt, auch wieder eine gesunde Härte einfließen zu lassen. Wer vom Opener <em>&#8222;Fireflies&#8220;</em> begeistert war, wird hier ebenso wieder auf seine Kosten kommen. Ein im Übrigen sehr schönes Gitarrensolo. Nicht schwer, aber effektvoll! Im Anschluss heißt es wieder den Gang rausnehmen und sich mit <strong><em>&#8222;As Heard On Tape&#8220;</em></strong>schlichtweg gleiten lassen. Einfach nur die Seele baumeln lassen. Der Song findet schließlich in einem wunderschönen Dudelsacksolo seine Vollendung. Genauer gesagt dürfte es sich hier um die sogenannte Uilleann Pipes handeln. Dies ist die irische Version des Dudelsacks und findet auch bei Acts wie <em>Riverdance</em> seinen Einsatz. Das Finale stellt <strong><em>&#8222;The Grand Utopia&#8220;</em></strong>. Das GRAND kann hier durchaus groß geschrieben werden! Mehr sage ich dazu nicht.</p>
<p>Das neue Album von JOLLY ist gespickt mit <em>Stand ups</em> and <em>Sit downs</em>. Stand ups to rock and sit downs to dive. Sehr farbiges und variantenreiches Album, dass es verdient hat auch als ganzes gehört zu werden. Wird man in einem Song regelrecht an die Wand gedrückt, so wird man im nächsten schon wieder umarmt und liebkost. Das Schöne dabei ist, dass dies immer im richtigen Moment passiert. Kaum denkt man puhhh jetzt könnte einmal wieder die Post abgehen, geht es von Null auf Hundert in sieben Sekunden. Gleichzeitig wird jedoch auch zur richtigen Zeit wieder ein sogenannter &#8222;Rest Stop&#8220; eingelegt. Sehr sehr schön. Für mich vollendet Part 2 das was JOLLY mit Part 1 begonnen hat. Experiment geglückt &#8211; Patient lebt &#8211; Congratulation you are now happy!</p>
<p><em>(Autor: Christian Eichlinger)</em></p>
<div id="tracklist">
<ol>
<li>Guidance Three</li>
<li>Firewell</li>
<li>You Against the World</li>
<li>Aqualand and the 7 Suns</li>
<li>Dust Nation Bleak</li>
<li>Golden Divide</li>
<li>Guidance Four</li>
<li>Lucky</li>
<li>While We Slept in Burning Shades</li>
<li>Despite The Shell</li>
<li>As Heard On Tape</li>
<li>The Grand Utopia</li>
</ol>
</div>
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		<title>HAIL MARY &#124; Dark New Day</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Eichlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 12:03:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>WOW &#8211; Hiermit spiele ich nicht auf das bekannte Rollenspiel World of Warcraft an. Es ist vielmehr der erste Gedanke der mir in den Sinn kommt, würde man mich zum neuen Dark New Day Album HAIL MARY befragen. Aber wer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=6898"><img loading="lazy" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/darknewday_hailmary.jpg" alt="hail Mary cd cover" width="700" height="700" /></a> WOW &#8211; Hiermit spiele ich nicht auf das bekannte Rollenspiel World of Warcraft an. Es ist vielmehr der erste Gedanke der mir in den Sinn kommt, würde man mich zum neuen <strong><em>Dark New Day</em></strong> Album <strong><em>HAIL MARY</em></strong> befragen.</p>
<p>Aber wer ist Dark New Day überhaupt?</p>
<p>Dark New Day wurde 2004 gegründet. Worauf es ihnen mit dem Debut <em>&#8222;TWELVE YEAR SILENCE&#8220;</em> aus dem Jahre 2005 gelang, die Billboard Top 200 zu entern. Sie schafften es mit ihrer Singel-Auskoppelung <em>&#8222;Brother&#8220;</em> bis auf Platz 7. Sie supporteten unter anderem Bands wie <em>Cheelle</em>, <em>Seether</em> und <em>Crossfade</em>.<br />
<span id="more-6898"></span>Wirft man einen Blick auf das Line-up, verbergen sich hierbei nicht minder bekannte Namen. So haben wir <em><strong>Will Hunt</strong> (Evanescence)</em> an den Drums, <strong><em>Clint Lowery</em></strong> (Sevendust) an der Lead Guitar, <strong><em>Corey Lowery</em></strong> (Stereomud, Eye Empire) am Tieftöner, <strong><em>Troy McLawhorn</em></strong> (Evanescence) an Lead Guitar 2 sowie <strong><em>Brett Hestla</em></strong> (Virgos Merlot) am Gesang. Wie man sieht, schwingen im Lineup schon wahrhaft große Namen mit. Jedoch ist dies auch nicht immer gleich ein Garant für ein tolles Album.</p>
<p><a id="single_3" class="fancyboxWrapperPicQF" title="JDark New Day - Promo 2013" href="/wp-content/images/cd-rezension/darknewday_promo2013.jpg"><img class="picborderQF" src="/wp-content/images/cd-rezension/darknewday_promo2013.jpg" alt="" /></a><span class="dropcap">S</span>chon mit dem Opener <em><strong>&#8222;Goodbye&#8220;</strong></em> setzt die Band ein großes Ausrufezeichen. Ein knurrender Bass, außergewöhnliches Riffing, hämmernde Drums und über allem thront die Stimme von Brett Hestla. Mit Vollgas gehts gleich weiter zum nächsten Song <strong><em>&#8222;Anywhere&#8220;</em></strong>, einer meiner liebsten auf diesem Album. Er überzeugt mit guter Dynamik, um letzten Endes in einem regelrecht glorreichen Refrain zu explodieren. Hier hebt der Hörer regelrecht mit dem Song zusammen ab. <strong><em>&#8222;Simple&#8220;</em></strong> könnte ein früher Muse-Song sein, bevor sie, wie im letzten Album, den Queen-Style der 70ger verfolgten. Wirklich gut gemacht!<br />
Der Titeltrack <strong><em>&#8222;Hail Mary&#8220;</em></strong> kommt recht dunkel um die Ecke. Mit einem abgrundtief wabernden Bass, gemischt mit einer Gitarre die mich spontan an <em>&#8222;Youth Of The Nation&#8220;</em> von <em>P. O. D.</em>erinnert . Das alles wird in der Strophe durch bedrohliche Glocken verstärkt. Auch hier lässt sich die Band nicht Lumpen und haut im Refrain wieder richtig auf die Mütze. Großartig! Im <strong><em>&#8222;Saddest Song&#8220;</em></strong> zeigt sich die Ähnlichkeit zu Muse wieder ganz deutlich. Mit <strong><em>&#8222;Dear Addy&#8220;</em></strong> finden wir gerade in der Strophe etwas balladeskeres. Inklusive Cello-Unterstützung versteht sich. <strong><em>&#8222;Someday&#8220;</em></strong> hätte, was den Refrain betrifft, auch aus der Feder von <em>Linkin Park</em> stammen können.</p>
<p>Gerade bei den letzten Songs habt ihr sicherlich bemerkt, dass ich viele Vergleiche zu anderen Bands gezogen habe. Dies geschieht keines Wegs deshalb, um damit auszudrücken, dass <strong><em>Dark New Day</em></strong> lediglich versucht, andere, erfolgreiche Bands nachzuahmen, um darüber eine bereits bestehende Fangemeinde eben genannter Bands zu rekrutieren und von sich zu begeistern- NEIN!-ich finde sie kreieren einen wirklich tollen Mix aus Bands, wie den frühen <em>Muse</em>, <em>Stone Sour</em> und auch ein wenig <em>Linkin Park</em> und machen daraus wieder ihr eigenes Ding. Sicherlich haben wir es hier auch nicht mit einem wirklich innovativen Album zu tun. Das was sie machen, kennt man, jedoch ist das ohne Belang denn das machen sie wirklich verdammt gut und liefern ein äußerst solides Album ab! Mich haben die Jungs auf alle Fälle überzeugt!</p>
<p>Da es leider bis dato noch kein Video aus <em><strong>HAIL MARY</strong></em> gibt, möchte ich die Review mit <strong><em>&#8222;Brother&#8220;</em></strong> beschließen. Viel Spaß!</p>
<div id="tracklist">
<ol>
<li>Goodbye</li>
<li>Anywhere</li>
<li>Vicious Thinking</li>
<li>Simple</li>
<li>Hail Mary</li>
<li>On My Way</li>
<li>Saddest Song</li>
<li>Dear Addy</li>
<li>Someday</li>
<li>Fiend</li>
<li>Outside</li>
<li>Give Me The Word</li>
</ol>
</div>
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		<title>MOMENTUM &#124; Neal Morse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Maichel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 13:05:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Durchstöbere ich meine kleine Liste mit musikalischen All-Time-Favourites, so stelle ich jedes Mal mit einem gewissen Erstaunen fest, wie viel davon von oder mit Neal Morse ist. Ich bin definitiv ein Fan. Umso befremdlicher war angesichts dieser Tatsache mein persönliches [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=6436"><img loading="lazy" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/nealmorse_momentum.jpg" alt="MOMENTUM CD Cover" width="700" height="700" /></a>Durchstöbere ich meine kleine Liste mit musikalischen All-Time-Favourites, so stelle ich jedes Mal mit einem gewissen Erstaunen fest, wie viel davon von oder mit Neal Morse ist. Ich bin definitiv ein Fan.</p>
<p>Umso befremdlicher war angesichts dieser Tatsache mein persönliches Empfinden, daß ich von nahezu allen Morse Veröffentlichungen der letzen 3-4Jahre mehr oder weniger enttäuscht war.<br />
Das wahrlich gruselige <em>LIFETIME</em> (das ich persönlich unter „existiert in Wirklichkeit gar nicht“ verbuche und komplett ignoriere), das eher uninspirierte und unter Einfügung musikalischer Zitate aus Teil 1 mühsam zum Sequel montierte <em>TESTIMONY PT. 2</em>, der ordentliche, aber selten begeisternde transatlantische Wirbelsturm<span id="more-6436"></span>, der phasenweise nur knapp am lauen Lüftschen vorbeischrammt, und die zwar interessanten, aber mir insgesamt doch zu poppigen <em>Flying Colours</em> &#8211; all das ließ mich doch mit der Sorge auf das neue Werk blicken, daß einer meiner Lieblingskünstler seine beste Zeit womöglich hinter sich hat.</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen: die größten Sorgen waren unbegründet, für mein Empfinden ist <strong><em>MOMENTUM</em></strong> zwar kein kraftstrotzender und inspirierter Neuanfang, aber qualitativ ein wieder deutlich höherwertiges Werk.</p>
<p>Daß mein absoluter Lieblingssong der Platte aber mit <strong><em>„Thoughts Part 5“</em></strong> eine Version des alten Spock´s Beard Klassikers ist, zeigt aber auch schon ein wenig das Dilemma, bringt dieser Song in all seiner Reminiszenz auch durchaus die leicht traurige Erkenntnis, wie sehr mir beim Post-Spock´s Beard-Morse das Spielerische und über weite Strecken auch schlicht der Humor fehlt. Wie wohltuend ist da diese Prise Albernheit, die Spock´s Beard mit Neal zu einer so großartigen und einzigartigen Band machte!</p>
<p><a id="single_3" class="fancyboxWrapperPicQF" title="Neal Morse - Promo 2012" href="/wp-content/images/cd-rezension/nealmorse_promo2012_big.jpg"><img loading="lazy" class="picborderQF alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/nealmorse_promo2012.jpg" alt="Neal Morse Bandpic" width="500" height="333" /></a><span class="dropcap">D</span>ie Platte beginnt solide und eher poppig mit dem Titeltrack <strong><em>„Momentum“</em></strong>, einem wenig progiggem schnellen Pop-Rocker mit eingängigem Refrain, nicht grandios, aber wohlschmeckend! Ob´s das dazugehörige Low-Budget-Musikvideo wirklich gebraucht hat, nun ja, darüber läßt sich streiten, aber sei´s drum, geht ja um die Musik und nicht um visuelles Von- der-schlechten-Musik-Ablenken, schließlich sind wir hier ja nicht bei VIVA oder MTV.</p>
<p>Es folgt das eben schon erwähnte <strong><em>„Thoughts Part 5“</em></strong>, das alle Zutaten der Vorgänger mitbringt, den Humor, das „Gentle Giant“-hafte („Free Hand“), das Atonale – fantastisch, spätestens jetzt bin ich heiß auf mehr!</p>
<p>Die Rockballade <strong><em>„Smoke And Mirrors“</em></strong> läßt die Begeisterung ein wenig abkühlen, schon gut gemacht, alles in allem nicht schlecht, zwar kein Highlight, aber was soll´s. Gab schon schlechtere Fülltracks auf Alben.</p>
<p><strong><em>„Weathering Sky“</em></strong> nun bringt reichlich Fahrt mit, auch der Song ist eher wenig Prog, dafür schiebt er ordentlich und weiß mit einem tollen Gesangsarrangement zu gefallen.</p>
<p>Und kaum bin ich an dieser Stelle beim ersten Durchhören an dem Punkt, an dem ich denke, Mensch, das Album läßt sich ja gut an (- und das Epic kommt ja erst noch! -), dann, ja dann kommt <strong><em>„Freak“</em></strong>&#8230; mit seinem nervigen Dauergefiedel, dem unfassbar platten Jesus-hat-mich-lieb, auch wenn mich sonst niemand versteht-Text hätte dieser Totalausfall gut auf das „Lifeline“-Album gepasst. Da hilft auch die (relative!) Steigerung ab 3.30 nur wenig. Das Beste an dem Song ist, daß er nach nur 4,30 wieder vorbei ist.</p>
<p>Eingermaßen ernüchtert hoffe ich nun auf das finale Epic <em><strong>„World Without End“</strong></em>, und Gott sei Dank (der mußte jetzt sein!) ist dieser Track wirklich hervorragend. Klar, all das hat man so oder so ähnlich schon viele Male von Morse gehört, aber man muß auch nicht ständig das Rad neu erfinden. „World Without End“ ist eine große musikalische Reise, mit Ecken und Kanten, mal laut, mal leise, mal groß und breit, mal klein und zerbrechlich, und alles (und das vergisst man schnell mal und nimmt es als Selbstverständlichkeit!) mit großer Spielfreude und noch größerer technischer Fertigkeit vorgetragen, daß es eine Freude ist! Wieder mal großes Kino für die Ohren! An die großen Spock´s Beard Epics (<em>„The Light“</em>, <em>„At the End of the Day“</em>, <em>„The Great Nothing“</em>) und Morse´s eigene Meisterepics (<em>„The Door“</em>, <em>„The Conflict“</em> und nahezu alles von Transatlantic 1+2) kommt „World Without End“ zwar nicht ganz heran, aber doch nahe genug.</p>
<p>Mit diesem Finale bin ich insgesamt mit dem Album wieder versöhnt. Morse zeigt sich hier aus meiner Sicht wieder deutlich verbessert, ohne restlos zu begeistern. Dafür sind der eine Ausfall und das gelegentliche musikalische Abfallen zu deutlich, und auch die etwas schmerzliche Reminiszenz an seelige Spock´s Beard Zeiten mag ein kleiner Fingerzeig sein, was mir persönlich in dem Album (und gerade in letzter Zeit allgemein bei Morse´s Musik) fehlt.</p>
<p>Trotzdem ist <strong><em>MOMENTUM</em></strong> ein gutes Album mit etlichen Höhepunkten, das vielen gefallen wird.<br />
Ich bin übrigens in der Zwischenzeit dazu übergegangen, beim Hören der Platte mit „Thoughts Part 5“ zu beginnen, zu „Weathering Sky“ zu skippen und dann mit „World Without End“ das Album zu beschliessen – ach, was ist das doch für ein fantastisches Album&#8230;</p>
<p><em>(Autor: Markus Maichel)</em></p>
<div id="tracklist">
<ol>
<li>Momentum 6:26</li>
<li>Thoughts Part 5 7:51</li>
<li>Smoke And Mirrors 4:37</li>
<li>Weathering Sky 4:15</li>
<li>Freak 4:30</li>
<li>World Without End 33:38<i>I. Introduction</i>II. Never Pass Away
<p>III. Losing Your Soul</p>
<p>IV. The Mystery</p>
<p>V. Some Kind Of Yesterday</p>
<p>VI. Never Pass Away (Reprise)</li>
</ol>
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				<div class="author_content">
					<strong>Markus Maichel</strong><br/>
			     		Markus Maichel ist studierter Philosoph und Toningenieur. Markus ist als freier Musiker, Texter und Produzent tätig. Er machte sich musikalisch als Keyboarder, Komponist und Co-Produzent der deutschen Progressive Metal Band Dante einen internationalen Namen			     	</div>
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