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	<title>Daniel Gildenlöw Archive &#8211; CHRISTIAN EICHLINGER BLOG - Drums | Horror | Music</title>
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	<description>Du bist ein Drumaholic, läßt dich gerne gruseln und bist außerdem ein großer Fan von guter Musik? Dann schau auf meinem Blog vorbei und hab Spaß!</description>
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		<title>MORE NEVER IS ENOUGH &#124; Transatlantic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Maichel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=3500"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/transatlantic_moreneverisenough.jpg" alt="MORE NEVER IS ENOUGH | Transatlantic CD Cover" width="700" height="700" /></a>Bis jetzt standen die Herren <em><strong>Morse, Portnoy, Stolt</strong></em> und <em><strong>Trewavas</strong></em> ja nicht im Verdacht, dass bei ihnen etwas schnell geht &#8211; jedenfalls nicht, wenn es um ihr gemeinsames Baby<em><strong> Transatlantic</strong></em> geht, und so kommt es doch recht überraschend, dass bereits kurz nach der Veröffentlichung der Whirld-Tour 2010 – Live-DVD schon der Nachschlag mit dem etwas gekünstelt witzigen onomatopoetischen Titel <em><strong>MORE NEVER IS ENOUGH</strong></em> kommt &#8211; ein opulentes 3 CD / 2 DVD-Werk, das sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket für den Fan darstellen soll.<br />
<span id="more-3500"></span><br />
Und in der Tat zeigt es eine Band, die nicht nur bekanntermaßen zum musikalisch Hochwertigsten gehört, sondern tatsächlich – und das ist gerade in der gelegentlich etwas nerdigen Prog-Szene um so bemerkenswerter – auch zu den besten Live-Acts, die man sich genreübergreifend ansehen und -hören kann. <em><strong>Neal Morse</strong></em> ist definitiv einer der besten Frontmänner der Musikszene, <em><strong>Mike Portnoy</strong></em> ist sowieso eine Stimmungskanone,<em><strong> Pete Trewavas </strong></em>ein strahlendes und dauerhüpfendes Energiebündel und selbst <em><strong>Roine Stolt</strong></em> ist inzwischen live mit der Band nicht mehr so stehlampig wie früher oder mit seinen Blumenkönigen.</p>
<p>Ein Stück weit macht die Box natürlich die <em><strong>Whirld DVD</strong></em> obsolet, da hier alles nochmals &#8211; nur noch mehr &#8211; drauf ist. Aber als Musikfan ist das selbstredend kein Argument, nicht zuzuschlagen.</p>
<p><span class="dropcap">I</span>m Zentrum steht zunächst einmal musikalisch das Opus Magnum<strong><em> „The Whirlwind“</em></strong> von 2009, das damals von kaum jemandem noch erwartete neue Album. Und wovon ich mich beim Live Besuch des Stuttgarter Konzertes ein paar Tage vor den hier vorliegenden Aufnahmen schon selbst überzeugen konnte, bestätigt auch die Live-Version des Songs aus Manchester: während der einstündige Wirbelsturm in der Studiovariante doch den ein oder anderen Tiefausläufer bildet und so für meinen Geschmack deutlich hinter den beiden ersten Platten <em><strong>SMPTe</strong></em> und Bridge <em><strong>ACROSS FOREVER</strong></em> zurückbleibt, gewinnt das Ganze in der Live-Darbietung doch vernehmbar an Schwung und Spannung, der hervorragende <em><strong>Daniel Gildenlöw (Pain Of Salvation)</strong></em> als „Schweizer Taschenmusiker“ unterstützt mit Gitarren, Gesang, Percussion und Keyboards die Livepräsentation sehr schön .</p>
<p>Das Zusammenspiel der Band ist hervorragend (anders etwa als bei den Liveaufnahmen v.a. zum ersten Alben), was natürlich nicht zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass die Band hier ihre erste wirklich längere Tour spielt – das hört man.</p>
<p>Im weiteren Verlauf arbeiten sich die Herren durch fast das ganze Song-Repertoire, und zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, dass die Band auch nur einen Hauch nachlässt – das ist wirklich Unterhaltung aus der musikalischen Feinkostabteilung und lässt das Live-Erlebnis Transatlantic (wieder) erfahrbar machen. Dass ich, der ich nun wahrlich kein sonderlicher Freund von Live-CDs bin, auch über die Beschäftigung wegen der zu schreibenden Kritik hinaus seit geraumer Zeit die CDs in Dauerrotation im Auto laufen habe ist da bezeichnend.</p>
<p>Dass meine Wahl, welche der 3 CDs ich jetzt höre, fast immer auf CD 2 oder 3 und damit auf das Material der ersten Alben fällt, bestätigt in meinen Augen aber auch wieder, um wie viel besser nochmals diese Songs sind. Gerade das Material von <em><strong>BRIDGE ACROSS FOREVER</strong></em> (allen voran das überirdische Stranger In Your Soul) ist schlichtweg brilliant – für mich, und jetzt wird’s schlimm subjektiv – definitiv die beste Progplatte der letzten 20 Jahre!</p>
<p>Alles in allem ist das hier vorliegenden Paket wirklich ein Muß für alle Fans der Band und alle Liebhaber guter, progressiver Musik. Transatlantic sind eine absolute Ausnahmeband und als Live-Act eine Wucht – und das wird auf „MORE NEVER IS ENOUGH“ einmal mehr deutlich!</p>
<div id="tracklist">
<p><strong>Disk 1</strong></p>
<ol>
<li>Whirlwind</li>
</ol>
<p><strong>Disk 2</strong></p>
<ol>
<li>All of the above</li>
<li>We all need some light</li>
<li>Duel with the devil</li>
</ol>
<p><strong>Disk 3</strong></p>
<ol>
<li>Bridge across forever</li>
<li>Stranger in your soul</li>
</ol>
</div>
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			<div class="author_detail">
				<div class="author_content">
					<strong>Markus Maichel</strong><br/>
			     		Markus Maichel ist studierter Philosoph und Toningenieur. Markus ist als freier Musiker, Texter und Produzent tätig. Er machte sich musikalisch als Keyboarder, Komponist und Co-Produzent der deutschen Progressive Metal Band Dante einen internationalen Namen			     	</div>
			</div>
	</div>
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		<title>ROAD SALT TWO &#124; Pain Of Salvation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Göhs]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:05:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gitarre: Johan Hallgren (seit 1998)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit ROAD SALT TWO kam in diesen Tagen der zweite Teil des eigentlich als Doppelalbum geplanten „ROAD SALT“ Opus der schwedischen Band Pain Of Salvation in den Handel.  Zeitgleich komponiert und produziert, war kein Stilwechsel gegenüber ROAD SALT ONE zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christianeichlingerblog.de/2011/pain-of-salvation-road-salt-two/">ROAD SALT TWO | Pain Of Salvation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christianeichlingerblog.de">CHRISTIAN EICHLINGER BLOG - Drums | Horror | Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imageWrapperRez" href="/?p=3374"><img decoding="async" class="post_pic_first alignnone" src="/wp-content/images/cd-rezension/painofsalvation_roadsalttwo.jpg" alt="ROAD SALT TWO | Pain Of Salvation CD Cover" width="700" height="700" /></a>Mit <em><strong>ROAD SALT TWO </strong></em>kam in diesen Tagen der zweite Teil des eigentlich als Doppelalbum geplanten „ROAD SALT“ Opus der schwedischen Band <em><strong>Pain Of Salvation</strong></em> in den Handel.  Zeitgleich komponiert und produziert, war kein Stilwechsel gegenüber <em><strong>ROAD SALT ONE</strong></em> zu erwarten und er findet tatsächlich auch nicht statt.  Auch der zweite Teil des Road Salt Albums hat mit Progressive Metal , wenig überraschend, nur noch ansatzweise zu tun.  Die einen mögen das bedauern, Freunde des ersten Teiles von Road Salt (die soll es geben) können aufatmen.<br />
<span id="more-3374"></span></p>
<p><span class="dropcap">P</span>ain of Salvation zelebrieren auf Road Salt Two weiterhin konsequent einen sehr eigenen Musikstil, der nicht ohne eine erhebliche Anziehungskraft den Hörer in den musikalischen Kosmos der 70iger Jahre entführt. Die erdige und trockene Produktion tut das ihre um Assoziationen an Stoner Rock wach werden zu lassen, das Album wimmelt von Songs die in Teilen mal an Uriah Heep, Led Zeppelin oder  Jethro Tull gemahnen nur um im nächsten Moment Assoziationen an Monster Magnet oder Queens Of The Stone Age zu beschwören.  Das Ganze hört sich an wie eine tongewordene Lavalampe und zieht den Hörer mal mehr (&#8222;<em><strong>The Deepest Cut</strong></em>&#8222;,&#8220;<strong><em>The Physics of Gridlock&#8220;</em></strong>) mal weniger (<strong><em>&#8222;Mortar Grind&#8220;</em></strong>) in seinen Bann, verarbeitet gekonnt Einflüsse aus dem Southern Rock  und insbesondere dem Blues, es weiß in zerbrechlich melancholischen Momenten (<em><strong>&#8222;Through The Distance&#8220;</strong></em>) zu verzaubern, beeindruckt mit gewohnt lyrischer Tiefe, wie sie den Alben der Band immer schon zu eigen war, und spielt zu guter Letzt mit kreativen Ideen jenseits aller Genregrenzen.</p>
<p>Subjektiv betrachtet noch einen Tick besser als der Vorgänger,  konnten mich Pain of Salvation mit Road Salt Two auch 2011 wieder überzeugen, wenn auch wie schon 2010 nicht begeistern. Vielleicht weil ich die Düsternis, die dem Werk durchaus inne wohnt, in Verbund mit dem erdigen, fast schroffen Sound bei  <em><strong>16HORSEPOWER</strong></em> vor zehn Jahren auf deren Meisterwerk „<em><strong>SECRET SOUTH</strong></em>“ schon weit besser gehört habe. Vielleicht weil mich die Songteile des Albums, die an die siebziger Jahre erinnern,  eher dazu veranlassen alte Klassiker von Uriah Heep (Demon’s &amp; Wizards) wieder aus dem CD Regal zu nehmen als das Album selbst zu genießen. Vielleicht aber auch, weil ich ein ignoranter Fan der Progressive Metal Phase der Band bin, der einfach nicht ertragen kann, dass Pain of Salvation meine Erwartungshaltung nicht erfüllen. :-) Ausschließen will ich das nicht.</p>
<p>Klar ist, dieses Album ist gut, inspiriert und empfehlenswert. Ich persönlich empfinde es schon allein deshalb als Gewinn, weil es zusammen mit dem ersten Teil, erschienen 2010, ein künstlerisches Ganzes bildet und beide Alben von der Existenz des Anderen hörbar profitieren. Ob es nun Pain Of Salvation gelungen ist, den Sound der 70iger Jahre in das Jahr 2011 logisch zu übersetzen und weiterzuführen sollte jeder selbst entscheiden. Ich tendiere dazu, diese Frage zu bejahen. <em>&#8222;Road Salt&#8220; </em>in seiner Gesamtheit klingt wie ein Album, wie es in den frühen Achtzigern vielleicht hätte erscheinen können, hätte die Punkbewegung altgedienten ProgRock Heroen kommerziell nicht den Garaus gemacht. Das alleine macht das Album schon hörenswert. Und im Gegensatz zum neuen Album von Opeth, <em><strong>HERITAGE</strong></em>, bleibt <em>&#8222;ROAD SALT TWO&#8220;</em> kein leeres Versprechen, keine seltsam bemüht und aufgesetzt wirkende Metamorphose einer eigentlich brillanten Band auf  der Suche nach sich selbst.</p>
<p><em><strong>&#8222;ROAD SALT TWO&#8220;</strong></em> ist ein schlüssiges und überaus  interessantes Album einer Band, die ganz genau weiß was sie tut und wohin sie kreativ gehen will.  Das verdient Respekt und Lob. Polarisieren dürfte es freilich weiterhin.</p>
<p>Anspieltipps: <strong><em>&#8222;The Physics of Gridlock&#8220;</em></strong>, <strong><em>&#8222;The Deeper Cut&#8220;</em></strong>,<strong><em>&#8222;Through the Distance&#8220;</em></strong></p>
<div id="tracklist">
<ol>
<li>Road Salt Theme (0:44)</li>
<li>Softly She Cries (4:15)</li>
<li>Conditioned (4:15)</li>
<li>Healing Now (4:29)</li>
<li>To the Shoreline (3:03)</li>
<li>Eleven (6:55)</li>
<li>1979 (2:52)</li>
<li>The Deeper Cut (6:10)</li>
<li>Mortar Grind (5:46)</li>
<li>Through the Distance (2:56)</li>
<li>The Physics of Gridlock (8:43)</li>
<li>End Credits (3:25)</li>
</ol>
</div>
<div class="moreEXTERN"><a href="http://www.painofsalvation.com/POSdotcom/enter.html" target="_blank">PAIN OF SALVATION Official</a></div>

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			<div class="author_detail">
				<div class="author_content">
					<strong>Alexander Göhs</strong><br/>
			     		Alexander Göhs ist Grafiker und Webdesigner aus Augsburg. Als Musiker machte er sich zuletzt als Sänger der deutschen Progressive Metal Band DANTE international einen Namen. Alex schreibt den DANTE Blog.  Neben seiner musikalischen Tätigkeit ist Alexander der Art Director der Band, kümmert sich um das Printdesign und arbeitet im Team mit Christian Eichlinger in den Bereichen Social Media Marketing, Webdesign und Webprogrammierung mit den Schwerpunkten (X)HTML, CSS, Javacript, PHP und Templating in TYPO3 und Wordpress.			     	</div>
			</div>
	</div>
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